Sie beherrschen seit einigen Jahren die Schlagzeilen, die Top-Streams und die Verkaufsrekorde: Friendslop Games, also schnell und billig produzierte Multiplayer-Spiele, die mit ihrem trashigen Charme und oft umständlicher Steuerung ein Millionenpublikum begeistern. Und Dom kapiert es einfach nicht, ja, mehr noch: er spürt in sich ein seltsames Vorurteil gegenüber diesen Spielen, die sich doch auf gar keinen Fall mit großartigen Rollenspielklassikern oder tiefsinnigen Indie-Spaziergängen in eine Reihe stellen lassen.
Oder?!
Um seine eigenen Vorurteile aufzuarbeiten, lädt er zunächst den Spielejournalisten Martin Dietrich ein, um mit ihm das Genre einmal gründlich durchzuanalysieren. Was macht diese Spiele so erfolgreich? Welche Zutaten braucht ein gutes Friendslop Game? Woher kommt das Vorurteil in Doms Brust? Und: Wie müsste ein Friendslop Game aussehen, dass sowohl Martin als auch Dom es UNBEDINGT spielen wollen würden?
Nach dieser angeregten Diskussion tauscht Martin den Platz mit der Journalistin Lea Irion, um die Bühne für einen Praxistest vorzubereiten: Gemeinsam mit Lea probiert Dom endlich mal ein echtes Friendslop Game intensiv aus. Im Podcast verarbeiten beide ihre frischen Eindrücke und horchen in sich hinein, ob sie den Hype um diese Spiele nun endlich begriffen haben oder nicht. Kinder, es wird aufregend.
