Wenn man lange genug bei einer Veranstaltung der Spielebranche an einem Fleck stehen bleibt, wird früher oder später eine Person vorbeihuschen und flüstern: „Point’n’Click-Adventures sind tot!“ Es ist eine dieser Floskeln, die mittlerweile zur Wahrheit erhoben wurden und sowohl von JournalistInnen als auch in Kommentarbereichen brav wiederholt wird. Was hat es damit auf sich? Stimmt dieses düstere Urteil wirklich? Oder woher kommt dieser Eindruck?
Dieser Frage gehen wir heute bei OK COOL nach – und das mit einem wuchtigen Doppelschlag. Zuerst schnappt sich Dom Schott den Entwickler Matt Grandis, um den Status Quo des Genres zu analysieren: Was erscheint da überhaupt noch so? Und ist das wirklich spielenswert?
Nachdem diese beiden Fragen geklärt wurden, tauscht Matt den Stuhl mit OKCOOL-Dauergast Sina, um gemeinsam mit ihr ein modernes Point’n’Click-Adventure exemplarisch unter die Lupe zu nehmen: Tenebris Somnia, ein abenteuerlicher Mix aus grobkörniger Pixelgrafik, Survival-Horror und FMV-Szenen mit echten SchauspielerInnen, das über vier Jahre lang in Entwicklung war. Spendet das Spiel den Genre-Fans Hoffnung oder zerbricht es unter dem ansehnlichen Hype, der den Titel auf dem Weg zur Release-Ziellinie begleitet hat? Wir finden es für euch heraus!
