Von Outlast bis Bloodborne: Wie zeigen Spiele „Wahnsinn“ – und warum? | mit: Forscher Dr. Stefan Simond

Dr. Stefan Simond hat einen großen Teil seines Forscherlebens der Beschäftigung mit „Wahnsinn“ in Spielen gewidmet: er begutachtete Gegner in Zwangsjacken, analysierte fetischisierte Patientinnen und stellte sich die Frage, warum die Spielewelt seit Jahrzehnten so sehr vom „Wahnsinn“ fasziniert ist, das sie ihn immer wieder als Stilmittel und Eigenschaft zitiert. Von Vaas Montenegro aus FarCry über Outlast bis Bloodborne – die Chancen stehen gut, dass SpielerInnen dieses Phänomen schon einmal auf dem Bildschirm begegnet ist.

Aber warum ist das so? Gemeinsam mit Dom Schott sucht Stefan Simond nach Gründen für die scheinbare Omnipräsenz des „Wahnsinns“ in Videospielen und kontrastiert die fiktiven, oftmals stark verzerrten Darstellungen mit seiner Berufserfahrung als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik.

Kleine Vorwarnung: Im Gespräch geht es um teils sehr eindrückliche Schilderungen aus dem Alltag in einer psychiatrischen Klinik und mentale Erkrankungen im Allgemeinen. Wer sich nicht danach fühlt, kann sich diese Folge für einen besseren Tag aufheben!

Den Podcast von OK COOL gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Jede Woche eine neue Folge, jede Woche eine neue Begegnung:

oder direkt via RSS-Feed: Einfach diese URL mit der Podcast-App eurer Wahl suchen und finden: https://okcool.podigee.io/feed/mp3

Wer das alles toll findet und neue Formate ermöglichen will, darf OK COOL gerne auf Steady unterstützen! Ansonsten: Feedback, Lob, Kritik und Gastvorschläge gerne via Mail an post@okcool.space – vielen Dank!