Ein Bestenliste-Skeptiker liest die neuste Bestenliste – und stellt den AutorInnen die große Frage: Warum?!

Dom Schott hält nicht sonderlich viel von Bestenlisten: Ob GOTY, Best Of oder ein Standardwerk in Buchform, wie es nun Rudolf Inderst und Daniel Feige herausgebracht haben – die Vorstellung einer Top-Liste mit absolutem Wahrheitsanspruch lässt Dom nur den Kopf schütteln. Aber dieses Mal ist das alles ein kleines bisschen anders.

Denn ebendieses Buch mit dem Titel „Computerspiele – 50 zentrale Titel“ wirkt nur auf den ersten Blick wie eine klassische Bestenliste, entpuppt sich aber beim näheren Hinsehen als sehr viel interessanter: Rund 50 AutorInnen aus Wissenschaft, Journalismus und der Spielebranche selbst schreiben nicht über DIE besten Spiele, sondern über Titel, die ihrer Meinung nach dem Zahn der Zeit widerstanden und bis heute aus welchem Grund auch immer relevant sind. Es sind also nicht die besten Spiele aller Zeiten, sondern schlichtweg interessante, besprechenswerte Games, die man heute noch so kennt.

Das genügt Dom Schott, um nicht nur das Buch zu lesen, sondern anschließend die Herausgeber und einige der Autoren zum Gespräch zu treffen um zu fragen: Warum gibt es dieses Buch, wieso dauerte die Veröffentlichung über drei Jahre, wem hilft das – und wieso ist No Man’s Sky nicht Teil der 50 zentralen Titel?!

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