OK COOL bespricht: Mewgenics – geschmacklose Provokation oder genialer Indie-Hit?

Mit Mewgenics hat das noch junge Jahr 2026 womöglich bereits seinen größten Indie-Kassenschlager gefunden: Eine Millionen Verkäufe nach nur einer Woche, komplett gedeckte Entwicklungskosten nach gerade mal drei Stunden, zehntausende hochlobende Reviews – die Bilanz ist beeindruckend. Aber damit ist die Geschichte dieses Spiels noch nicht einmal im Ansatz erzählt.

Der Rundentaktik-Titel, in dem wir Katzen züchten und dann gegen Zombies, Ratten und Nilpferdköniginnen in den Kampf schicken müssen, stammt maßgeblich aus der Feder von Edmund McMillen, der seit den frühen Flashgames-Zeiten der 2000er Jahre mit seinen morbiden, seltsamen, bizarren Spielen auf sich aufmerksam macht. Thematisch und geschmacklich konsequent am Rande der Mainstreamkultur – und doch landete er immer wieder kommerzielle Superhits: The Binding of Isaac, Super Meat Boy und jetzt Mewgenics. 

Seine Biographie und sein besonderes Verständnis für Humor wird in dieser Besprechung ebenso ein Thema sein wie ein Blick unter die Oberfläche des hochkomplexen Titels, das dutzende Spielsysteme miteinander vermengen will. Dom Schott und Rainer Sigl, beide selbst Katzenliebhaber, diskutieren über Vulgärspiele, Edgelord-Gegenkultur, Katzenbordelle und den Reiz von fehlender Kontrolle.

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