1994 war ein gutes Jahr für Spielefans: Donkey Kong Country, System Shock, The Need for Speed und natürlich – Captain Zins, ein Point’n’Click-Adventure, das auf das damals neue Jugendkonto der Dresdner Bank aufmerksam machen sollte. Ein Flyer hat den Banken wohl nicht gereicht, deswegen drückten sie der deutschen Agentur Art Department viel, viel Geld in die Hände, um von ihnen ein richtiges Adventure entwickeln zu lassen. (Fünf Jahre später sollte ebendieses Art Department übrigens unter neuem Namen einen Titel namens „Moorhuhn“ veröffentlichen und kurz darauf einen der spektakulärsten Börsencrashes der deutschen Finanzgeschichte verursachen.)
Dom Schott & Paul Kautz haben Captain Zins ausgegraben, durchgespielt und sind nicht nur mit ihren eigenen Eindrücken vor dem Mikrofon erschienen, sondern haben auch ein Interview mit dem damaligen Chefentwickler Frank Ziemlinski im Gepäck. Und der konnte dem Duo ein paar interessante Details über die damalige Haudrauf-Entwicklung des Titels verraten.
