Wer nichtsahnend heutzutage die postapokalyptische Rollenspielwelt von Fallout 2 besucht, darf vor allem mit zwei großen Überraschungen rechnen. Zum einen wäre da die Spielwelt selbst: grafisch natürlich eingestaubt, aber inhaltlich spektakulär sadistisch, brutal, humorvoll und politisch – viel mehr, als man von einem Spiel aus dem Jahr 1998 vielleicht erwarten würde.
Zum anderen ist da (leider) die Technik: Fallout 2 hat bis heute kein offizielles Remaster erhalten. Wer also via Steam oder GOG die Originalversion kaufen und spielen möchte, muss mit Abstürzen rechnen, gegen die auch die zahlreichen Fan-Patches nicht immer helfen. Und davon waren auch Dom Schott & Matthias Rosenkranz betroffen.
Zwar konnten sie daher Fallout 2 nicht beenden, haben aber trotzdem dutzende Stunden in der Welt verbracht, von denen sie euch heute erzählen wollen. Gemeinsam diskutieren sie über alternde Rollenspiele, ungewöhnliche Klischees und die Pen’n’Paper-Tauglichkeit des RPG-Klassikers. Aber das ist noch nicht alles.
Denn im Anschluss trifft Dom Schott auf den US-Amerikaner Damion, der als Chef das Fan-Projekt „Project Arroyo“ anführt: ein gigantisches Unterfangen, aus Fallout 2 ein 3D-Spiel im Stil der modernen Fallout-Titel zu machen. Mit ihm spricht Dom über das ehrgeizige Projekt, wie all das überhaupt funktioniert – und ob im neuen alten Fallout 2 auch Donald Trump vorkommen wird.
