OK COOL holt nach: Remember Me (das Opfer von The Last Of Us) | Vorgeplänkel

Wir schreiben das Jahr 2013: ein unbekanntes, französisches Studio namens Dontnod veröffentlicht endlich sein Debut, an dem das kleine Team jahrelang und mit wechselnden Konzepten gearbeitet hat. Es ist ein Actionspiel, das in einer Cyberpunkwelt die Geschichte einer Agentin erzählt, die ihre Erinnerungen an dystopische Social-Media-Großkonzerne verloren hat. Schlagend, tretend und rennend will sie nun alles dafür geben, ihre Identität zurückzugewinnen. Der Name des Spiels: Remember Me. Der kommerzielle Erfolg: katastrophal.

Remember Me war ein absoluter Flop – und tragischerweise lag das nicht am Spiel selbst, sondern an den Umständen. Knapp eine Woche nach Remember Me erschien nämlich The Last Of Us – ebenfalls ein neues Franchise, das aber mit riesigen Marketingbudget all die Aufmerksamkeit auf sich zog, die Remember Me fehlte. Dazu kam ein knallhartes Suchmaschinenproblem, denn Remember Me teilte sich den Namen mit einer erfolgreichen Liebeskomödie.

Glaubt ihr alles nicht? Wir können es beweisen – und zwar mit Insider-Infos! Denn Dom Schott, der diesen vergessenen Titel endlich nachholen will, hat sich Paul Kautz zur Seite gerufen, der zwar heute als Spielejournalist arbeitet, damals aber im Dienst von Capcom stand – und das Marketing für Remember Me übernehmen musste. Er hat miterlebt, wie aus dem vielversprechenden Titel ein Flop wurde und berichtet im Podcast von dieser heftigen Zeit.

Diese Folge ist Teil des exklusiven Steady-Angebots von OK COOL, das unser Team für alle Supporter mit viel Liebe und per Hand produziert.
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