Vor zwei Jahren erschien mit Dungeons of Dreadrock ein so schön und klug gemachter Rätsel-Dungeoncrawler, dass selbst Puzzle-Muffel wie Dom Schott begeistert waren. Wie ihm Wahn spielte er damals den Indie-Titel in zwei Sitzen durch – und hoffte auf eine Fortsetzung, wie einige Millionen (!) andere frischgebackene Fans auch.
Jetzt, im Dezember 2024, rollte Dungeons of Dreadrock 2 endlich an den Start – größer, umfangreicher und schwieriger als sein Vorgänger. Ein paar Wochen nach Release ist nun aber absehbar: Die Resonanz fällt nicht so stark aus, wie es sich der Macher Christoph Minnameier erhofft hat. Die große Frage drängt sich in den Raum: Woran liegt’s?
In diesem Postmortem erzählt der Indie-Entwickler von seiner Arbeit am zweiten Teil, welchen Herausforderungen und Chancen er gegenüberstand und wie er den etwas verschlafenen Release von Dungeons of Dreadrock 2 einordnet. Außerdem geht’s über den Einfluss von Metacritic, Community-Feedback und die Frage nach dem nächsten Schritt.
