Wilde Eingeborene und Nazi-Architektur, die glücklich macht: Wie blicken die Civilization-Spiele auf unsere Gesellschaft?

Seit den frühen 1990-ern fordern uns die Civilization-Spiele dazu heraus, eine Zivilisation unserer Wahl durch die Menschheitsgeschichte bis zu den Sternen zu führen. Der neuste, siebte Teil ist nun ganz frisch erschienen und hat an diesem Spielprinzip einige Veränderungen vorgenommen – von grundlegenden Mechaniken bis zur Präsentation der unterschiedlichsten Kulturen selbst. 

Diesen (umstrittenen) Release nahm Dom Schott zum Anlass, gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftler Christian Huberts die ganz große Lupe an dieses traditionsreiche Franchise zu setzen. Welches Bild zeichnen die Civilization-Spiele von unserer Gesellschaft? Welche Rolle spielen Barbaren, indigene Kulturen, Nazis und die Wissenschaft? Und wie haben sich all diese Dinge im Laufe der Jahre in den Civ-Spielen verändert? Fragen über Fragen, aber das Duo hat Antworten und einige spannende Beobachtungen mitgebracht.

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