Rückschau mit einem Historiker: Wie ging die deutsche Spielepresse mit Kingdom  Come Deliverance 2 um?

Das Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come Deliverance 2 war eines der ganz großen Hypespiele des noch jungen Jahres 2025: Wochen vor Release ergossen sich im Netz euphorische Previews, Kolumnen und Videos über all jene, die nicht rechtzeitig den Router-Stecker ziehen konnten. Und als dann das Spiel Anfang Februar schließlich erschien, hagelte es Höchstwertungen, Superlative – und ausweichende Blicke, wenn jemand fragte: Und, wie geht das Spiel denn mit dem Mittelalter als Schauplatz so um? Richtig gelesen: Als das Spiel erschien, fiel die hiesige Fachpresse vor allem mit vorsichtiger Zurückhaltung auf, die vertraute Domäne des Techniktests zu verlassen. Kurios.

Genau das fiel sowohl Dom Schott als auch dem Historiker Copeylius auf, der heute unter anderem als historischer Berater in der Spieleentwicklung arbeitet. Gemeinsam arbeiten sie zwei Monate nach der großen Hype-Welle die deutschsprachige Berichterstattung rund um Kingdom Come Deliverance 2 auf, vergleichen drei Testberichte der reichweitenstärksten Magazine und diskutieren, was Burgen-Bastelsets noch mit Journalismus zu tun haben.

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